Mini-Serie: Browser-Funktionen zur Barrierefreiheit

Browser bieten Optionen um sich die Darstellung an eigene Bedürfnisse anzupassen. So surft man schneller und bequemer.

Viele Nutzer wissen gar nicht, wie viele Funktionen moderne Browser anbieten, um sich die Darstellung von Webseiten an eigene Bedürfnisse anzupassen.

Eine der besten Möglichkeiten die Seite einfach an eigene Bedürfnisse anzupassen ist sicher der Lesemodus. Reader, immersiver Reader oder ähnlich genannt – jeder Hersteller benutzt da seinen eigenen Namen, man will ja einzigartig sein. ;-)

Den Lesemodus findet man meistens in oder neben der Adressleiste der Browser. Er wird wie ein Icon dargestellt, das einem bedruckten Blatt Papier ähnelt.

Zu jedem Browser habe ich eine kleine Liste von Barrierefreiheits-Funktionen erstellt. Im Folgenden könnt Ihr Euch über die Möglichkeiten Eures Lieblings-Browsers informieren. Es lohnt sich – ihr werdet erstaunt sein, wie viel besser viele Webseiten durch die Verwendung einiger weniger Tastaturkürzel (vor allem Strg-+ und Strg–) und der eine oder anderen Änderung in den Einstellungen werden!

Wer viel im Web unterwegs ist, kann sich so die Arbeit erleichtern und beschleunigen.

Ein Rechteck und zwei Striche symbolisieren die Taste zum Öffnen des Readers im Safari

 

 

Tastatur-Nutzer kommen nicht ohne weiteres an diese Taste in Safari, können aber das Menü oder das Tastenkürzel Umschalt-Cmd-r nutzen

 

Im Firefox deutet ein Rechteck mit innenliegenden Linien auf den Lesemodus hin. Screenreader lesen es als „Leseansicht öffnen Taste“ o.ä. vor

 

Im Browser Edge von Microsoft heißt der Lesemodus „immersiver Reader“ und lässt sich über das „Drei-Punkte-Menü“ öffnen. Im Screenreader wird das als „mehr Aktionen“ Pop-up aoder ähnlich ausgegeben