Fotos können teuer werden

Dass dubiose Anwaltskanzleien nur darauf lauern, unbedarften Webseitenbetreibern ihre sauer
verdienten Groschen aus der Tasche zu ziehen, ist hinlänglich bekannt.
Dabei kann man einiges tun, um vorzubeugen, wie ein Artikel in der Computerfachzeitschrift c’t Magazin beschreibt (http://www.heise.de/ct/artikel/Fotofallen-1711494.html).
Was für Rechte man an eigenen Fotos hat, wie sogar selbst geknipste Bilder zur Abmahnung führen können und was man beachten muss wird in Bezug auf das Urheberrecht prima erklärt.
Leider kann ich das Fazit nicht unterschreiben, in dem die Autoren behaupten, wenn man sich an das Urheberrecht hält, habe man sich ausreichend gegen Abmahnungen geschützt. Denn im Internet sind noch viele andere Aspekte zu beachten.

Manche Vorschriften zu Bildern findet man da, wo man sie als Laie gar nicht vermutet hätte, wie zum Beispiel im Wettbewerbsrecht, im Bundesdatenschutzgesetz oder im Heilmittelwerbegesetz.
Andererseits geht ohne Bilder nichts. Eine Website ohne Illustrationen ist nicht nur unschön, sondern auch schlecht zu lesen. Schließlich sagt ein Bild mehr als tausend Worte.
Mein persönliches Fazit lautet deshalb: man kann zwar das Abmahnrisiko durch redliches Verhalten und eigenes Bemühen sehr verringern, aber mit dem Urheberrecht allein ist es nicht getan.
Wenn Sie mehr erfahren möchten, finden Sie Informationen zu rechtssicheren Webseiten auf mhis.de – Rechtssichere Webseiten.

20120924-213041.jpgRechtliche Aspekte die bei einer Illustration beachtet werden müssen (Grafik von Wikimediauser Cfaerber)

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